Sunna and Petra were my lifesavers during my internship in Kiel, Germany!

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On Day 102 I gave a talk at church:

In English
My time in Kiel is full of blessings. When my professor asked if I would be an intern at the state chancellery, my husband and I had no idea how we would pay for it. The plane ticket, the rent for two apartments, our expensive tuition—it’s impossible, I thought. One night I kneeled next to my bed and prayed with remembrance of the scripture in Mark chapter 11 verse 24, which says, “Therefore I say unto you, What things soever ye desire, when ye pray, believe that ye receive them, and ye shall have them.” The next day I received an email from my professor who said I received a 1500 dollar scholarship. The next week I received another email with another scholarship. Later my husband and I received grants for our tuition. God answered my prayer. He answered with a storm of blessings.
The blessings didn’t stop. My husband and I prayed for my safety and protection, for nice co-workers, and peace in my heart. On the first day in Kiel my co-worker Sunna was immediately my friend. She asked me how I felt and that I must tell her if I need anything. On the first Sunday at church Brother Zickler asked who I was and invited me to dinner that night. My co-worker Petra showed me Kiel and took me grocery shopping. The Margetts gave me their number and said I should call even in the middle of the night if anything happens.
Although I was so surprised by how fast God answered my prayers, I am even more surprised by how many people showed me and charity and served me. We always read in the scriptures and hear from our prophet that service and charity are unbelievably important. In Luke chapter 6 verse 35 it says, “But love ye your enemies, and do good, and lend, hoping for nothing again; and your reward shall be great, and ye shall be children of the Highest.”
I can’t say that service is easy. We are busy. We have kids, spouses, jobs, callings, and sometime we have to find time for ourselves. I often feel that I can’t serve in Kiel because German isn’t my native language, I don’t have enough money to help others, and I always burn the cookies I bake. How can I serve in Kiel?
One day Sister Rimmasch called me. “We have an appointment in a half hour and we need a third person. Can you come with?” I met the sisters at the RIZ and was surprised by their reactions. “You are SERIOUSLY the answer to our prayers!” Sister Rimmasch said. “We had no idea how we were going to make it.”
We are all blessings for others when we serve, just like the Zicklers, the Margetts, and my co-workers are blessings for me. In Moroni chapter 7 verse 47 it says that charity is “the pure love of Christ.”
I am thankful for a loving Heavenly Father who knows my desires and answers my prayers. I am thankful for our church that teaches us as children how important serving and loving others is. I know we will be blessed if we serve others. I say this in the name of Jesus Christ. Amen.

For more talk ideas for sacrament meeting, check out my father’s day talk and my talk on gratitude.
Auf Deutsch—
Meine Zeit in Kiel ist voller Segnungen. Wenn meine Professorin mich gefragt hat, ob ich eine Praktikantin bei der Staatskanzlei sein wurde, hatten mein Mann und ich keine Ahnung wie wir das bezahlen könnten—das Flugticket, die Miete für zwei Wohnungen, unsere teure Studiengebühr. Es ist unmöglich, dachte ich. Eine Nacht habe ich neben meinem Bett gesessen und habe mit der Erinnerung von Markus Kapitel 11 Vers 24 gebetet: „Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet—glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch tu teil.“ Am nächsten Tag habe ich eine E-Mail von meiner Professorin bekommen, die sagt, dass ich ein 1500 Dollar Stipendium bekommen habe. Die nächste Woche habe ich eine andere E-Mail mit noch einen Stipendium bekommen. Später haben mein Mann und ich Geld von der Uni bekommen, damit unsere Studiengebühr nicht so teuer wurde. Gott hat mein Gebet gehört. Er hat mit einem Sturm von Segnungen geantwortet.
Die Segnungen haben nicht aufgehört. Mein Mann und ich haben für meinen Schutz und meine Sicherheit gebetet, und auch für gute Mitarbeiter und Frieden in meinem Herz. Am ersten Tag in Kiel war meine Mitarbeiterin Sunna sofort meine Freundin. Sie hat mich gefragt, ob ich mich wohl fühlte und dass ich ihr sagen muss, wenn ich was brauche. An den ersten Sonntag bei der Kirche hat Bruder Zickler mich gefragt, wer ich bin und hat mich zum Abendessen eingeladen. Meine andere Mitarbeiterin Petra hat mir Kiel gezeigt und nahm mich zum Einkaufen mit. Die Margetts haben mir ihre Nummer gegeben und sagte, ich soll anrufen, auch in der Mitte der Nacht, wenn etwas passiert.
Obwohl ich immer überrascht war, von wie oft und schnell Gott meine Gebete geantwortet hat, bin ich mehr überrascht wie viele Leute mir Dienen und Nächstenliebe gezeigt haben. Wie lesen immer in den Schriften und hören immer von unserem Prophet, dass Liebe, Dienen, und Nächstenliebe unglaublich wichtig sind. In Lukas Kapitel 6 Verse 35, steht es, „Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein.“
Ich kann aber nicht sagen, dass Dienen einfach ist. Wir sind sehr beschäftigt. Wie haben Kinder, Ehegatten, Berufe, Berufungen in der Kirche, und irgendwann müssen wir Zeit für uns selbst finden. Ich fühle mich oft, dass ich in Kiel nicht gut dienen kann, weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist, weil ich nicht genug Geld habe, anderen zu helfen, oder weil meine Kekse immer verbrannt sind und ich kann sie überhaupt nicht zu anderen geben. Wie kann ich in Kiel dienen?
Ein Tag hat Sister Rimmasch mich angerufen. „Wir haben einen Termin in eine halbe Stunde und brauche eine dritte Person“ sagte sie. „Können Sie mit uns kommen?“ Ich habe die Sisters beim RIZ getroffen. Ich war überrascht von ihren Reaktionen als sie mich gesehen haben. „Sie sind SERIOUSLY die Antwort von unserem Gebet“ sagte Sister Rimmasch. „Wir hatten keine Ahnung, wie wir zu dem Termin kommen könnten.“
Wir sind alle Segnungen für anderen, wenn wir dienen, genau wie die Zicklers, die Margetts, und meine Mitarbeiter, Segnungen für mich sind. In Moroni Kapitel 7 Vers 47, steht es, dass Nächstenliebe „die reine Christusliebe“ ist.
Ich bin dankbar für ein liebevoller Vater im Himmel, der meine Wunsche kennt und meine Gebete antwortet. Ich bin dankbar für unsere Kirche, die uns schon als Kinder lehrt, die Wichtigkeit anderen zu lieben und dienen. Ich weiß, dass wir gesegnet werden, wenn wir für anderen dienen. Ich sage das in Name Jesus Christus. Amen.

4 Comments


  1. Awesome in both languages.

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  2. Sunna

    30Du bist auch ein Geschenk für uns!… und wer sagt denn eigentlich, dass wir keine verbrannten Plätzchen mögen 😉

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  3. Ach Anne. Du hast deinen Grossvater wieder zum Weinen gebracht. Was mehr kann ich sagen?

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  4. Liebe Anne,
    mich haben Deine Worte sehr berührt und glücklich gemacht. Es ist völlig egal, ob Du Geld hast oder nicht, Du bist als Mensch ein Segen und für uns alle eine große Bereicherung. Schön, dass Du bei uns bist!

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